Zusammenfassung

Im vorliegenden Beitrag werden einige zentrale Züge der jüngeren Innovationsforschung dargestellt und ihre Anschlussmöglichkeiten für die interkulturelle Germanistik ausgelotet. Besondere Aufmerksamkeit finden dabei die Dimensionen interdisziplinäre Kooperationen an den Schnittstellen zu den Wirtschaftswissenschaften, der Technologie, den Politik-, Sozial- und Gesellschaftswissenschaften. Dieses Vorgehen steht vor dem Hintergrund, dass eine sozial- und insbesondere kulturwissenschaftlich akzentuierte Innovationsforschung als aktuelles Desiderat zu betrachten ist. Die interkulturelle Germanistik gehört insofern zu den hier relevanten Disziplinen, als aufgrund der zunehmenden gesellschaftlichen Komplexität auf nationalen und internationalen Ebenen innovative Perspektiven vielfach mit interkulturellen gesellschaftlichen Dimensionen verbunden sind.